FB01 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften · Angeboten in SoSe 2026
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Die Vorlesung mit integrierter Übung beschäftigt sich im ersten Teil mit dezentralen Finanzanwendungen. Diese umfassen ein Marktsegment, das neben die „klassischen“ Finanzmärkte tritt. Heute können „Kryptowährungen“ wie Bitcoin oder Ether und andere Token in dezentralen Netzwerken geschaffen und transferiert werden. Um diese Transaktionen abzuwickeln, braucht es keine Finanzdienstleistungsunternehmen, vielmehr können die Token unmittelbar zwischen den Transaktionsbeteiligten transferiert werden (peer-to-peer Transaktionen). Ein dezentrales Finanzwesen bringt für die Beteiligten Vorteile mit sich, stellt aber das Finanzmarktrecht, das sich üblicherweise an Finanzintermediäre richtet, vor Herausforderungen, weil die Intermediäre im dezentralen Netzwerk fehlen. Der zweite Teil der Vorlesung befasst sich mit digitalen Zentralbankwährungen (Central Bank Digital Currencies, CBDCs). Weltweit diskutieren Zentralbanken und politische Entscheidungsträger derzeit über die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen oder haben diese Diskussionen bereits abgeschlossen. Die wesentlichen Merkmale von digitalen Zentralbankwährungen werden in der Veranstaltung erörtert. Näher betrachtet wird der digitale Euro, der in der Eurozone eingeführt werden könnte.
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