FB02 Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften · Angeboten in SoSe 2026, WiSe 2025/26
Für diesen Kurs wurden noch keine Noten gemeldet.
Notenverteilungen kommen herein, sobald jemand, der den Kurs belegt hat, den Notenspiegel mit installierter TUPlan-Erweiterung öffnet.
Noch keine Bewertungen — mach den Anfang.
Deine Bewertung hängt an einer zufälligen ID in diesem Browser. Kein Konto, nichts, was dich identifiziert.
Extremwetterereignisse, Cyberangriffe, Energiekrisen und geopolitische Spannungen stellen unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Infrastruktur zunehmend auf die Probe. Damit zentrale Versorgungs- und Lebenssysteme auch unter Belastung stabil und handlungsfähig bleiben, braucht unter anderem ein strukturiertes und effizientes Krisen- und Katastrophenmanagement. Das Seminar "Open Situation Room: Katastrophenmanagement verstehen, simulieren und optimieren" analysiert nicht nur theoretisch, wie Katastrophenmanagement funktioniert, sondern konzipiert, simuliert und optimiert ganz praktisch die Arbeit eines Krisenstabes. Zunächst wird einerseits in das Thema (Katastrophenmanagement, Krisenstäbe, Resilienz, …) sowie in die Methode (Simulation, Planspiel) eingeführt. Dabei geben Expert:innen (aus den Bereichen Feuerwehr/Katastrophenmanagement und Stabsrahmenübung/Krisenvorbereitung) Einblicke in ihre Arbeit und aktuellen Herausforderungen. Hierbei werden u. a. Rahmenbedingungen und Kriterien für die folgenden Phasen erarbeitet. Danach werden Teams von Studierenden gemeinsam je ein bestehendes Planspiel und/oder bestehende Simulation anspielen, kritisieren und den anderen Teams eine Kurzanalyse darüber vortragen. So vorbereitet werden Teams in dieser ersten freien Teamarbeitsphase eigenständig unterschiedliche Simulationen und Planspiele mit verschiedenen Fokussen (weiter-)entwickeln. Nach der (Weiter-)Entwicklung nehmen die Teams in den Planspielen der anderen die Rollen von Politiker:innen, Industrie, Privathaushalten und/oder Bürger:innen ein, treffen Entscheidungen zur Vorsorge, Bewältigung und Nachsorge der Katastrophe und feedbacken ihre Erfahrungen im und mit dem Planspiel. Anschließend werden die Simulationen in einer zweiten, kürzeren Teamarbeitsphase optimiert und hinsichtlich deren Qualität (selbst-)evaluiert. Abschließend wird das Spiel und sowie politikwissenschaftliche Ableitungen aus diesen präsentiert. Lerninhalt: Studierende, die diesen Kurs besucht haben, · kennen die zentralen Strukturen und Akteur:innen des Krisen- und Katastrophenmanagement in der Bundesrepublik Deutschland auf kommunaler, Landes- und Bundesebene · haben einen theoretischen und praktischen Ein- und Überblick in die aktuellen Herausforderungen des Krisen- und Katastrophenmanagement · verstehen, wann wie und warum Krisenstäbe agieren · können (politisches) Handeln innerhalb von Krisen- und Katastrophensituationen analysieren · können Planspiele/Simulationen als (politik)didaktische Methode, um Wissen an unterschiedliche Stakeholder:innen praxisnah zu vermitteln, nachvollziehen und grundlegend anwenden
Kein Prüfungstermin veröffentlicht.
Zum Stundenplan hinzufügen