FB15 Architektur · Angeboten in WiSe 2025/26
Für diesen Kurs wurden noch keine Noten gemeldet.
Notenverteilungen kommen herein, sobald jemand, der den Kurs belegt hat, den Notenspiegel mit installierter TUPlan-Erweiterung öffnet.
Noch keine Bewertungen — mach den Anfang.
Deine Bewertung hängt an einer zufälligen ID in diesem Browser. Kein Konto, nichts, was dich identifiziert.
Problemstellung Die Bauindustrie verbraucht enorme Massen an Ressourcen – und erzeugt zugleich viel mineralischen Bauschutt, der heute im besten Fall über Downcycling in neue mineralische Produkte überführt wird, häufig aber noch auf Deponien landet. Gerade die Nicht-Standard-Geometrien und die Heterogenität des Bauschutts machen die direkte Wiederverwendung schwierig: industrielle Prozesse, Normen und Planungstools sind auf standardisierte Produkte ausgelegt. Gleichzeitig bergen diese Materialien aber ästhetische Potenziale – sichtbare Materialbiografien sowie dem Material innewohnende, freilegbare Texturen und Qualitäten –, die, präzise gestaltet, die soziale Akzeptanz einer Architektur der Wiederverwendung erhöhen können. Struktur des Entwurfs Zu Beginn arbeiten die Studierenden in Kleingruppen prototypisch mit State-of-the-Art-Forschungsprojekten und ordnen diese entlang dreier Strategien: Addieren (etwas hinzufügen, z. B. maßgeschneiderte Verbinder), Subtrahieren (bearbeiten und fügen, z. B. sägen/fräsen/meißeln), Ordnen (unveränderte Elemente neu arrangieren). Aus der Reflexion dieser Prototypen entwickeln die Studierenden eigene Forschungsfragen, die im Semester in den Entwurf einer Konstruktionsmethode münden – samt architektonischem Szenario. Hands-on & Nähe zum Material Der Entwurf ist materialnah und experimentell: Scannen, Katalogisieren, Prototyping im Maßstab bis 1:1. Lernen durch Machen verbindet digitale Strategien (Rhino/Grasshopper, Photogrammetrie, Datenmodelle) mit materialgerechter Konstruktion. Ziel ist eine reflektierte, nachhaltige Architekturpraxis, die robuste, reversible Lösungen erprobt – und zeigt, dass aus irregulärem Bauschutt räumliche, konstruktive und ästhetische Qualität werden kann.
Kein Prüfungstermin veröffentlicht.
Zum Stundenplan hinzufügenTermine, Räume und Angaben stammen aus TUCaN und können veraltet sein. Falsche Angabe melden